Die Rösterei

Geröstet wird auf einem 6 Kg Röster der Firma Barth aus den 50er Jahren. Angeschafft haben wir den Röster in einer Nacht und Nebel Aktion im Jahr 2013. Angetrieben von Neugier und Lust selbst Kaffee zu rösten.

Bevor es aber losging wurde über ein Jahr der Röster zerlegt und neu aufgebaut. Viele Tage und Nächte geschraubt und experimentiert und schließlich das erste mal geröstet. Mit großer Freude haben wir dann den ersten selbst gerösteten Kaffee getrunken. An dieser Stelle lässt sich sagen: "Rösten kann man lernen und zubereiten und schmecken auch".

 

Bei der Methode "Try and Error" zählen aber leider auch etliche missglückte Versuche dazu, ein offener Lernprozess verläuft nun mal nicht nach Lehrbuch - welches es in der Form für Kaffeeröster auch so nicht gibt. Probieren, probieren und nochmals probieren.

Heute verstehe ich was mit der Bohne während des Rösten passiert und langsam kommt der alte Trommelröster an seine Kapazitätsgrenze. Um ehrlich zu sein "Ich auch". 10 Stunden Nonstop rösten, zehren. Das Verhältnis Kaffeegenuss und "ich muss" gerät sonst aus dem Gleichgewicht.  Es wird Zeit sich  nach einem neuem, größerem Röster umzusehen. Die Lernphase ist nach 4 Jahren Rösten langsam vorbei. Weit über 1000 Röstungen waren es seitdem im Frühjahr 2018 schon.

Wenn der neue Röster dann da ist, nutzen wir den kleinen zu Schulungszwecken oder für kleinere Chargen.

 

Wie sagt man "Wird schon".

*mirte